Dach & Fassade – Interessante Möglichkeiten

Die perfekte Dachabdichtung und das passende Fassadenholz schützen Ihr Heim optimal vor Wind und Wetter. Ist das Dach dicht und die Fassade isoliert, spart das Energie und Kosten. Die Dachabdichtungen hängen von der Form des Daches ab. Holzfassaden isolieren hervorragend und sind optisch äußerst dekorativ.

Die gängigsten Dachformen in Deutschland

Die Dachform wird aufgrund der Witterungsverhältnisse oder örtlichen baugesetzlichen Vorgaben gewählt. Das Dach dient vor allem dem Schutz der Bewohner vor den Witterungsverhältnissen und hält das Haus trocken.

Die gängigsten Dachformen im Überblick:

  • Flachdach
  • Satteldach
  • Pultdach
  • Mausarddach
  • Zeltdach
  • Walmdach
  • Tonnendach
  • Krüppelwalmdach
  • Bogendach
  • Sheddach
  • Schleppdach

Das Satteldach ist die gängigste und kostengünstigste Form. Somit wird gewährleistet, dass Schnee und Regen gut abtransportiert werden. Das Flachdach wird gerne für Garagen oder Industriegebäude verwendet. Diese Dachart eignet sich besonders gut zur Begrünung oder als Terrasse. Diese Variante kommt vor allem in wärmeren Gegenden vor. Die Dachabdichtung ist hier besonders gefragt, da der Regen oft nicht optimal abfließen kann. Pultdächer sind eine besondere Variante von Flachdächern und haben einen Neigungswinkel von mehr als 10 Grad. Auch diese Dachvariante ist preisgünstig. Die Dachabdichtung ist auch hier ein wichtiges Thema. Das Mausarddach sieht wie ein geknicktes Satteldach aus. Diese Dächer können bis zu vier Knicke aufweisen. Der obere Teil sieht wie ein Spitzdach aus. Die unteren Teile sind ziemlich steil. Der Vorteil liegt in sehr viel Platz im Obergeschoss.

Das Walmdach ist die älteste Dachform in Deutschland. Die Dachflächen sind weit nach unten gezogen. Die Nutzung des Dachraumes wird erweitert. Das Krüppelwalmdach ist eine Kombination aus Sattel- und Walmdach. Das Zeltdach besitzt Dachflächen mit geringer Neigung und ist für Gegenden mit viel Schnee nicht geeignet. Diese Dachform findet sich in wärmeren Regionen. Das Tonnendach fällt sofort dadurch auf, dass es keine Ecken oder Kanten besitzt. Diese Dächer werden für Gewerbebauten oder Hallen genutzt. Der große Vorteil dieser Dächer liegt vor allem im geringen Energieverbrauch.

Das Bogendach ist eine Abart des Tonnendaches und sieht wie ein Kreisabschnitt aus. Auch hier steht die Energieeffizienz im Vordergrund. Das Schleppdach ist ein Satteldach, das über die Traufe erweitert wurde. Hausanbauten können unter ein und demselben Dach miteingebunden werden. Das Sheddach wird noch Sägezahndach genannt und galt als die Bauform für Industriegebäude schlechthin. Dabei wird vor allem das natürliche Licht optimal genutzt. Diese Dachform liegt momentan bei Energiesparhäusern sehr im Trend.

Welche Arten der Dachabdichtung gibt es?

Zur Dachabdichtung können sowohl flüssiges Material als auch Abdeckbahnen verwendet werden. Für kleinere Ausbesserungen sowie kleine Flächen eignet sich der Dachlack. Bitumenbahnen bestehen aus einer teerartigen Masse, die sehr gut dichtet. Sie hält starken Regen, Schnee und Wind optimal ab und ist preisgünstig. Die Bahnen werden verlegt und dann erhitzt, sodass die Bahnen miteinander verschmelzen und eine dichte Oberfläche bilden. Elastomehrbahnen bestehen aus Naturkautschuk sowie synthetischen Fasern. Diese Abdichtung gilt als sehr langlebig. Moderne Kunststoffbahnen bestehen aus FPO oder PVC und sind etwas teurer. Dafür sind sie robuster und dienen sehr oft als Untergrund für eine Begrünung des Daches.

Die Fassade und deren Abdichtung

Die Abdichtung der Fassade ist ebenso wichtig wie jene des Daches, denn Regen prasselt auch von der Seite auf das Gebäude. Dabei spielt die Isolierung eine große Rolle. Ist das Gebäude gut isoliert, werden wertvolle Energie und hohe Kosten gespart. Die Fassade kann mit speziellen Platten, zum Beispiel Schieferplatten, Kunststoffschichten oder aber auch mit Holz verkleidet werden.

Warum ist Fassadenholz so beliebt?

Fassadenholz ist ein Naturbaustoff, preisgünstig und äußerst robust. Dadurch wird die Isolierung sehr langlebig. Die Fassade aus Holz muss nicht behandelt werden. Darüber hinaus lassen sich damit spezielle Strukturen schaffen, die dem Gebäude einen besonderen Look verleihen. Dieses Holz wird zur Verkleidung sowohl von Privathäusern als auch Gewerbebauten, öffentlichen Gebäuden und Industriebauten verwendet.

Welche Holzarten eignen sich als Fassadenholz?

Eine besondere Art stellt das Burnt Wood Cladding dar. Dabei handelt es sich um verkohltes Holz. Dabei wird nur die Oberfläche verbrannt, um es haltbarer und resistent gegen Wind, Feuer, Kälte und Schädlinge zu machen. Darüber hinaus sind Tanne, Fichte, Kiefer, Douglasie oder Lärche neben Kastanie, Robinie oder Eiche sehr beliebt.

Fassadenholz – die Behandlung

Eigentlich ist kein Schutzanstrich notwendig. Mit der Zeit vergraut das Holz. Dabei handelt es sich um eine Patina. Die Qualität bleibt erhalten. Lasuren können verwendet werden. Sie sorgen dafür, dass die natürliche Maserung erhalten bleibt. Gegen die Vergrauung gibt es spezielle Lasuren.

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